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Österreichs Wirtschaft heißt U.S.-Botschafter Trevor Traina willkommen

Eine Ode an transatlantische Beziehungen

Über 100 Wirtschaftsbosse und Unternehmer versammelten sich am Donnerstagabend zum Gala-Dinner im Wiener Hotel Ritz-Carlton auf Einladung der American Chamber of Commerce in Austria, um den neuen U.S.-Botschafter Trevor Traina und seine Frau Alexis formell willkommen zu heißen. Zum Einstand bekam der Kunstliebhaber ein Werk von Erich Lessing geschenkt und ist fortan Ehrenpräsident der AmCham Austria, die sich für die wirtschaftlichen Beziehungen und den freien Handel zwischen den Staaten und Österreich einsetzt.

„Trevor Traina bringt amerikanischen Unternehmergeist nach Österreich. Als Philanthrop fördert er Kunst, Kultur und Bildung. Er ist ein wunderbares Bindeglied zwischen Österreich und den Vereinigten Staaten. Er steht für kulturellen, wirtschaftlichen und intellektuellen Austausch“, heißt AmCham-Austria-Präsident Martin Winkler (Oracle) den Diplomaten willkommen, der sein erstes Unternehmen an Microsoft verkauft hat und dessen Großvater selbst U.S.-Botschafter in Wien war.

 

„Meine erste Auslandsreise führte mich nach Österreich, wo ich erstmals die europäische Kultur und die Wiener Gastfreundschaft kennengelernt habe“, sagt Traina über seine enge Beziehung zu Österreich. In den Fokus seiner diplomatischen Aktivitäten stellt er vor allem den Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen, wobei er Parallelen zwischen der amerikanischen und österreichischen Mentalität erkennt.

„Man muss nicht in den Vereinigten Staaten geboren sein, um den amerikanischen Traum zu verwirklichen. Für diese unbegrenzten Möglichkeiten setzt sich die aktuelle Administration in Washington D.C. ein. Die USA sind wirtschaftsfreundlicher geworden. Diesen Unternehmergeist kenne ich auch aus Österreich. Er formt die fruchtbaren und gewachsenen Beziehungen zwischen den beiden Ländern“, so der U.S.-Botschafter.

 

Österreich genieße laut Traina eine ausgezeichnete Reputation in den Vereinigten Staaten. Schmunzelnd meint seine Exzellenz, dass hierzulande die besten Weißweine der Welt gemacht würden, während die besten Rotweine aus dem Napa Valley kämen. Grund genug, um auf die transatlantischen Beziehungen anzustoßen und das Glas auf einen Austro-Export zu erheben, der es von Hollywood bis in die hohe Politik gebracht hat und dessen Engagement für den Umweltschutz beispielgebend ist.

„Ich bin wahrscheinlich der erste U.S.-Botschafter der von einem Österreicher regiert wird“, scherzt Traina. „Als Gouverneur ist Arnold Schwarzenegger eine sehr gute und weltweit bekannte Visitenkarte für Österreich“.

„Ich will mit Menschen und Unternehmern in Österreich sprechen und zuhören, um zu wissen, wie die USA sich einbringen und unterstützen können. Wir werden die bilateralen Beziehungen ausbauen, formen und auf ein stabiles Fundament stellen“, betont Traina.

 

Auf Einladung von AmCham-Austria-Präsident Martin Winkler begrüßten den neuen Botschafter und seine Frau Alexis unter anderem David Christian Bauer (DLA PIPER WEISS-TESSBACH), Martin Brodey (DORDA Rechtsanwälte), Martin Butollo (Commerzbank), Margaret Childs (Metropole Magazine), Sherrie Doyon de Toma (UBS Wealth Management), Michael Edelsbrunner (Citibank), Maximilian Eiselsberg (Jurist), Klaus Hölbling (Alix Partners), Rudolf Kemler (Roalnd Berger), Charles La Fond (Into Results), Norbert B. Lessing (Hilton Hotels & Resorts), Johann Marihart (AGRANA), Patricia Neumann (IBM), Harald Neumann (Novomatic), Rainer Nowak (Die Presse), Sabine Ohler (Wirtschaftsagentur Wien), Friedrich Rödler (Erste Group), Robin Rumler (Pfizer), Bodo Schlegelmilch (Wirtschaftsuniversität Wien), Angelika Sommer-Hemetsberger (Oesterreichische Kontrollbank), Felix Thun-Hohenstein (3M), Brigitte Trattner (Hotel Intercontinental), Ronald Tremmel (Apple) oder Linda Villarreal-Paierl (Unternehmerin).

 

14. 9. 2018 / gab

 

Bildcredit: leisure communications/Katharina Schiffl