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© Swarovski

Die 100 größten Luxusgüter-Konzerne

Das Tiroler Unternehmen Swarovski hat es im Ranking auf Platz 24 geschafft.

Alle Top-100 Unternehmen gemeinsam brachten es der Studie zufolge allein mit dem Verkauf von Luxusgütern auf einen Umsatz von stolzen 247 Milliarden US-Dollar (rund 219 Mrd. Euro), wobei die zehn größten Unternehmen mit einem Umsatz von 119 Mrd. Dollar knapp die Hälfte (48 Prozent) davon erwirtschaftet haben. Das durchschnittliche Umsatzwachstum sei binnen eines Jahres von 1,0 Prozent auf 10,8 Prozent gestiegen.

LVMH an der Spitze

An der Spitze des Rankings lag unangefochten der französische Konzern LVMH (Umsatz 2017: 28 Mrd. US-Dollar), der neben Louis Vuitton, Moet und Hennessy auch die Marken Christian Dior, Fendi, Bulgari und Marc Jacobs beherbergt. Auf Platz zwei und drei rangierten ebenfalls unverändert zum Vorjahr der US-Kosmetikriese Estee Lauder (13,7 Mrd. US-Dollar) sowie der Uhrenhersteller Richemont (12,8 Mrd. US-Dollar) aus der Schweiz, zu dem unter anderem die Marken Cartier, Montblanc und Chloe gehören. 
Am häufigsten in der Gesamtliste vertreten sind Firmen aus Italien (24), während die Top-10 von Frankreich (3) dominiert werden. Nach Italien sind in den Top-100 auch die USA mit 14 Firmen häufig vertreten.

The giant in the garden of the swarovski crystal worlds © Swarovski

Österreich unterrepräsentiert 

Der Tiroler Kristallkonzern Swarovski hat es in einem internationalen Ranking der umsatzstärksten Luxusgüterunternehmen auf Platz 24 geschafft und kann sich damit gerade noch im obersten Viertel der Top-100 behaupten. Im Vergleich zum Vorjahr ist der heimische Konzern aber um einen Platz nach hinten gerutscht. Der Kristallglashersteller ist der einzige im Ranking vertretene österreichische Konzern.

Die Deloitte-Studie listet die weltweit 100 größten Unternehmen der Luxusgüterbranche auf Basis ihres Umsatzes im Finanzjahr 2017 (Ergebnisse bis Ende Juni 2018) auf. Eine starke Währung gegenüber dem US-Dollar kann jedoch dazu führen, dass Unternehmen, die in einer anderen funktionalen Währung als dem US-Dollar berichten, besser im Ranking dargestellt sind, heißt es in der Aussendung.

 

APA/red/kr

Bildcredit: Swarovski