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© FAIRTRADE Österreich, Dominik Schallauer

Rosen Challenge von FAIRTRADE 

Seit 2005 gibt es in Österreich FAIRTRADE-Rosen im Handel zu kaufen. Seitdem haben sich die blühenden Sträuße sehr gut entwickelt. Der Marktanteil von fair gehandelten Rosen liegt bereits bei erfreulichen 37 Prozent. In den vergangenen 13 Jahren wurden rund 319 Millionen Blüten verkauft. Diese Zahl soll nun im Aktionszeitraum der Challenge weiter nach oben korrigiert werden. Ob im privaten Netzwerk, in der Schule, der Gemeinde oder am Arbeitsplatz – es gibt zahlreiche Orte und Möglichkeiten für Konsumentinnen und Konsumenten, die Aktion zu unterstützen. Eine bewusste Kaufentscheidung treffen, über die Challenge mit anderen Menschen sprechen oder auch Fotos machen sind Mittel, um der Aktion noch mehr Aufmerksamkeit zu bringen und den fairen Handel im persönlichen Umfeld zu thematisieren. Wer Bilder von FAIRTRADE- Rosensträußen auf Facebook, Instagram oder Twitter hochladet hat zudem die Chance, unterschiedliche Preise wie Reisegutscheine zu gewinnen.

Blumen und Pflanzen für den Export werden ausschließlich auf Plantagen kultiviert. Arbeiterinnen und Arbeiter auf konventionellen Blumenfarmen finden immer noch sehr schwierige Arbeitsbedingungen vor. Sie sind mit vielen unterschiedlichen Problemen konfrontiert. Daher versucht FAIRTRADE gezielt die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Beschäftigten auf Plantagen zu verbessern. Das geschieht auf unterschiedliche Art und Weise.

Zum einen stärkt FAIRTRADE die Position der Beschäftigten auf Plantagen. Dazu zählen neben angemessenem Arbeitsschutz, Umweltkriterien, von denen auch die Menschen profitieren und dem Recht auf Versammlungsfreiheit auch die Löhne. Feste Arbeitsverträge, die auch Gewerkschaftsfreiheit, Mutterschutz und klare Arbeitszeitregelungen beinhalten, werden von FAIRTRADE vorausgesetzt und zählen zu den sogenannten FAIRTRADE Standards, dem verbindlichen Regelwerk von FAIRTRADE.

© FAIRTRADE Österreich, Georges Desrues

Dazu stärkt FAIRTRADE auch die Position der Arbeiterinnen und Arbeiter durch das explizite Recht zu kollektiven Lohnverhandlungen. So können sich die Beschäftigten untereinander organisieren und mit ihrem Arbeitgeber gemeinsam auf Augenhöhe verhandeln. Zudem profitieren die Beschäftigten von einer FAIRTRADE Prämie, über deren Verwendung demokratisch entschieden wird und die in Projekte fließt, die der gesamten Gemeinschaft zugutekommen.

 

8. 3. 2019 / gab
Bildcredit: FAIRTRADE Österreich, Dominik Schallauer,