Skip to content. | Skip to navigation

Staud's charakterstarke Weichsel

Feingefühl in Perfektion

In tiefem Rot präsentiert sie sich, der Geschmack fein säuerlich-süß und besonders frisch, die Frucht äußerst verletzlich. Die Weichsel verlangt ein gewisses Fingerspitzengefühl, sowohl bei der Ernte als auch der Weiterverarbeitung. Doch vor allem die Qualität muss stimmen. Hier setzt STAUD’S WIEN schon seit Jahren auf die Früchte von Manfred Dreisiebner. Wir haben ihn auf seiner Obstplantage inmitten der Südsteirischen Weinberge besucht. Anders als bei der Konkurrenz verzichtet Dreisiebner auf chemische und technische Hilfsmittel und setzt auf die Arbeitskraft verlässlicher Erntehelfer. Sie pflücken und sortieren alle Früchte der Sorte Köröser von Hand. Das kostet Zeit und Geld. Doch beides ist gut investiert, probiert man erst das Endprodukt. Eine Einstellung, die er mit STAUD’S teilt. Nach der Ernte geht’s für die Früchte direkt zur Weiterverarbeitung nach Wien Ottakring, wo es ans Eingemachte geht. „Die Weichsel verlangt die hohe Kunst des Konfitüre-Machens“, weiß Stefan Schauer, Geschäftsführer STAUD’S WIEN aus Erfahrung. Und die hat das Traditionsunternehmen über die Jahre perfektioniert.



Im großen STAUD’S „Kochtopf“ werden die Weichseln unter Vakuum gesetzt und auf maximal 84 Grad erhitzt. Mit jedem Grad mehr verliert das Produkt an Farbe und Geschmack. Und auch die Zugabe des Pektins, welches aus Zitrusfrüchten und Äpfeln gewonnen wird, erfordert Geschick und Erfahrung. Damit sich die Frucht in ihrer ganzen Pracht gleichmäßig im klassisch achteckigen Glas verteilen kann. Das Ergebnis: 70% Frucht in höchster Qualität.

 

 

Die allerschönsten Früchte finden ihren Weg zuvor bereits von Hand sortiert in ein anderes STAUD’S Glas und werden zu bestem Weichsel-Kompott verarbeitet. Auch hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Um sie nicht zu beschädigen, werden die sensiblen Früchtchen mit äußerster Vorsicht behandelt. Denn am Ende schaffen es nur ausgewählte unter ihnen, eine STAUD’S Kompott-Frucht zu werden. Das Auge isst ja bekanntlich mit. Und deshalb behalten sie auch ihren Stein im Inneren. Das Ergebnis überzeugt. Auf der ganzen Linie.

 

19. 7. 2018 / gab
Bildcredit: CARLETTO PHOTOGRAPHY www.carletto.at; Staud's