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Für eine gemeinsame Sache

Fairtrade ist wichtig

Sehr oft sind es in Österreich Frauen, die sich ganz besonders für den fairen Handel einsetzen. Sie steigen mit ihren Betrieben konsequent auf Produkte mit dem FAIRTRADE-Siegel um und erzielen damit auch tolle Erfolge. Anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums von FAIRTRADE Österreich präsentieren wir Ihnen einige faire Geschäftsfrauen und fragen nach, was der faire Handel und FAIRTRADE für sie bedeuten.

Christine Berger von der Confiserie Berger © Neumayr/Leo

 

Was war Ihr Hauptmotiv, 2016 komplett auf FAIRTRADE-Kakao umzusteigen?

Wir möchten hiermit ein Zeichen für den fairen Handel setzen und einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität der Bauernfamilien leisten, denn Kakao ist unser wertvollster Rohstoff.

Wie harmoniert FAIRTRADE-Kakao mit Ihren sehr hohen Qualitätsansprüchen?

Qualität hat bei unseren Schokoladenkreationen oberste Priorität. Das FAIRTRADE-Siegel ist für uns ein zusätzliches Qualitätsmerkmal.

Nach einem Jahr Umstellung auf FAIRTRADE: Wie ist Ihr erstes Resümee?

Das FAIRTRADE-Siegel ist für viele noch ein weiteres Kaufargument. Unsere Kundinnen und Kunden sind begeistert von der FAIRTRADE-Zertifizierung.

Iris Grieshofer, Geschäftsführerin von Spar Regio Kaffee © Spar Regio Kaffee

Beste Kaffeequalität und FAIRTRADE – wie passt das zusammen?

Sehr gut. Aber nicht nur der Qualitätsgedanke zählt – fairer Handel und Bezahlung sowie Unterstützung der Bauernfamilien vor Ort sind uns wichtig.

Sie waren selbst schon bei FAIRTRADE-Kooperativen in Lateinamerika zu Gast – was ist Ihr Eindruck von der Wirkung des fairen Handels?

Ich war in Nicaragua und Honduras zur Erntezeit, wo wir FAIRTRADE-Projekte besichtigen durften. Darunter war auch ein tolles Schulprojekt voller begeisterter und kluger Schülerinnen und Schüler.

Welchen Stellenwert hat FAIRTRADE mittlerweile bei Spar Regio Kaffee?

Unser erfolgreichster Artikel im Sortiment ist ein Bio-FAIRTRADE-Kaffee. Das zeigt: Die Kundinnen und Kunden achten neben der Qualität auch auf die faire Produktion.

Andrea Ochabauer, Geschäftsführerin von Life Earth Reisen © Life Earth

Wass ist das Ziel Ihres Vereins „Life Earth“?

Unser Verein soll Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Wir unterstützen vor allem Gesundheits- und Bildungseinrichtungen und haben dafür Techniker und medizinisches Personal ausgebildet. Unsere Haupteinsatzgebiete sind Tansania und Uganda.

Sie verkaufen Gewürze auch in FAIRTRADE-Qualität – welche und woher kommen diese?

Seit 2014 verkaufen wir FAIRTRADE-Gewürze wie Safran aus aller Welt. Teilweise importieren wir diese wertvollen Produkte auch selbst.

Mittlerweile bietet Life Earth auch FAIRTRADE-Reisen an. Was erwartet die Urlauber?

Wir organisieren Reisen zum Ursprung von FAIRTRADE-Produkten, z. B. eine Gewürz- und Teereise nach Sri Lanka. Das wird immer kombiniert mit einem Kultur- und Wohlfühlprogramm.

3. 10. 2018 / gab
Bildcredit: pixabay.com