Skip to content. | Skip to navigation

© De'Longhi

De'Longhi Kaffeereport

Die erfolgreiche Kaffee-Marke präsentiert Ergebnisse auch für Österreich.

Der diesjährige De’Longhi Kaffeereport wartet neben aktuellen Zahlen und Fakten mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen über die lebensverlängernde Wirkung von Kaffee auf. Frank Madeo, Professor für Molekulare Biowissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz gilt weltweit als einer der renommiertesten Anti-Aging Forscher. Er dokumentiert welchen Beitrag Kaffee dazu leistet unsere Gesundheitsspanne auszudehnen. In Österreich wird das mengenmäßige Marktvolumen im Jahr 2019 bei 65,9 Millionen kg liegen. Bis zum Jahr 2023 wird der österreichische Absatz laut Prognose auf 76,6 Millionen kg ansteigen. Der jährliche Kaffeeumsatz beträgt in Österreich etwa 810 Mio. EUR. Das bedeutet, dass jeder Österreicher im Jahr 92,35 EUR für Kaffee ausgibt. (Quelle: Statista 2019). Die Ausgaben für Kaffeemaschinen nicht miteingerechnet. Der Umsatz an Kaffeemaschinen in Österreich beträgt ca. 123,2 Mio. EUR, also pro Kopf 14 EUR.  

Frank Madeo, Professor für Molekulare Biowissenschaften an der Karl-Franzens- Universität Graz ist einer der renommiertesten Altersforscher der Welt, der u.a. die Gesundheitseffekte von Kaffee wissenschaftlich dokumentiert hat. Internationales Aufsehen erregte Madeo mit der Entdeckung, dass die natürliche Substanz Spermidin einen Zellreinigungsprozess, die Autophagie, auslöst. Diese Selbstreinigung wird auf natürlichen Weg durch Fasten erzielt. Aber, selbst wenn man regelmäßig isst kann der Körper durch die Zufuhr von Spermidin seine Selbstreinigung ankurbeln und damit sein Leben verlängern. Diese Entdeckung wurde kürzlich durch die sogenannte „Bruneck Studie“ unterstützt, in der ein großes internationales Forscherteam mit Experten aus Innsbruck, Graz, London und Paris nachweisen konnte, dass Menschen, die sich spermidinreich ernähren im Schnitt 5 Jahre länger leben. Vollkornprodukte bzw. Weizenkeimextrakte aber auch Käse und Soja weisen eine sehr hohe Spermidinkonzentration auf.

Aber auch Kaffee wirkt als „Caloric Restriction Mimetikum“, denn es gibt erste Hinweise, dass auch Kaffee den Alterungsprozess der Zellen verlangsamt kann. In Versuchen wurde nachgewiesen, dass dieser Effekt unabhängig von Koffein ist. Welche Kaffeebestandteile exakt ausschlaggebend sind ist bis dato noch nicht bekannt, Kandidaten wären Gerbsäuren und Polyphenole. Dies mag der Grund dafür sein, dass Kaffee in Versuchen protektiv gegen Lebererkrankungen wirkt sowie in mehreren Humanstudien als Schlankmacher aufgefallen ist. Mehrere Studien belegen des Weiteren einen positiven Effekt auf die Darmgesundheit. „Eine Vielzahl an Studien hat gezeigt, dass Kaffeekonsum mit einer geringeren Diabetes-Wahrscheinlichkeit verknüpft ist“, so Madeo. So wurden in einer Studie die Teilnehmer aufgefordert täglich eine Tasse mehr Kaffee als bisher zu trinken. Nach vier Jahren sank ihr Risiko an Diabetes zu erkranken signifikant. Eine andere Gruppe musste täglich eine Tasse weniger trinken – ihr Diabetesrisiko erhöhte sich deutlich.