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Zum 10. Mal zeigt sich Wien von seiner anziehendsten Seite

 

Designer, Fashion-Fans, Kreative, Szene-Blogger und alle, für die Mode die schönste Nebensache der Welt ist, sollten diesen Termin im Kalender notieren: von 10. bis 16. September wird das MuseumsQuartier (MQ) einmal mehr zur internationalen Bühne für Fashion, Trends und Lifestyle. Auch heuer bietet der Mode-Event, der im Vorjahr über 10.000 Fashion Fans bei wiederkehrendem Besuch begeisterte, jede Menge Highlights. Nach dem Motto sehen und gesehen werden präsentieren rund 65  Designer ihre Kollektionen am Catwalk. Vertreten sind sowohl renommierte österreichische und internationale Designer, als auch Newcomer der heimischen Modeszene, die im Mode-Zelt ihre innovativen Entwürfe und Labels präsentieren. Elite bringt erste Highlights:

 

Passion by D ist eine Marke der rumänischen Designerin Denisa Pricopie und steht für alle starken Frauen, die Unkonventionelles und Außergewöhnliches suchen. Mit qualitätvollen Stoffen wie Seide und Samt und definierten Schnitten wird jedes Stück zu etwas einzigartigem und drückt die Wünsche der Kundinnen aus. Der Workshop hat bereits ready-to-wear Kollektionen herausgebracht sowie Hochzeitskleider.

 

Gabriel Baradee verbindet mit der 17. Kollektion seines Labels die ressourcenschonenden Mikrohäuser der japanischen Architektur mit der Bedeutung des Begriffs „Shakkei“ – Gärten der Art zu gestalten, dass sie sich harmonisch in die Landschaft einfügen – zu einem modischen Thema. In der Damenmode treffen österreichische Stickereien auf die japanische Shibori-Färbetechnik, schräg drapierte Röcke auf gesteppte Mäntel und geometrisch lineare Muster auf natürliche Kleiderformen. Die Vielschichtigkeit als typisches Shakkei-Element wird in der Herrenmode fortgeschrieben: Hier begegnet der klassisch anmutende, jedoch raffiniert verfeinerte Wintermantel, dem kunstvoll gestrickten Pullover und der geschmeidigen Jerseyhose. 

 

Diese Kollektion basiert auf Baumwollgeweben mit einem Motiv, dass durch Farben aus der tropischen Natur Indonesiens entwickelt wird. "Wir kombinieren handgewebte Stoffe aus Ost-Indonesien mit unserer Ready-To-Wear – Kollektion, um einen einzigartigen und interessanten Look zu erzielen. Ich arbeite stolz mit unseren traditionellen indonesischen Stoffen wie Lurik, Batik mit Weberei und unsere ökologischen Färbe-Techniken. Unsere Begeisterung für unsere reiche Kultur drückt sich auch in der Kollektion für die MQ Vienna Fashion Week aus."

 

Unter dem Motto Timeless Elegance wurde RUNA Bali Jewelry 1976 von der Designerin Runi Palar in Indonesien gegründet. Der Name ist ein Akronym aus den Namen von Runi und ihrem Ehemann Adriaan Palar. Auch ihre Tochter Xenia arbeitet als Desigerin für das Label. Das Buch über das Label, „Dancing in Silver“, wurde vom indonesischen Staat ausgezeichnet. RUNA Bali war bereits weltweit bei Shows und Ausstellungen vertreten.

 

Munzaa: ist eine neue Definition von "Urban Craft", bei der Kunst auf Handwerk, Intellektuelles auf Design und Mode auf Nachhaltigkeit trifft. "Wir sind stolz darauf, die Schönheit und Aufrichtigkeit der lokalen Weisheit durch kreatives Handwerk und modernes Design zu präsentieren, wo jeder Spaß am Tragen von Munzaa's haben kann. Darüber hinaus konzentrieren wir uns nicht nur auf die Förderung natürlicher Stoffe als Hauptmaterial für alle Produkte, sondern das eigentliche Ziel ist es, ein nachhaltiges Modegeschäft zu entwickeln, das soziale, ökologische und ökonomische Aspekte einbezieht. Dies hilft bei der Verteilung des Einkommens an die Einheimischen und der Erhaltung des Intellekts."

 

Innehalten, durchatmen und ruhig in neue Welten eintauchen. Genau dafür steht die Kollektion BREATHE von Cha·rạk·ter Couture. Lebensgefühle wie BEING · BALANCE & BELIEF liegen im Fokus der zarten Designs. Die minimalistischen Looks mit sportlichem Appeal versprühen die Leichtigkeit des Seins und schaffen in einer Kombination ausfließenden Silhouetten, hauchzarten Stoffen und detailverliebter Handwerkskunst eine neue dynamische-Eleganz mit ungeahntem Wohlfühlfaktor.

 

Mit Pitour hat Maria Oberfrank ein Label etabliert, das für ein fein ausbalanciertes Gespür zwischen aktuellem Trend und dezent-puristischer Eleganz für Frau und Mann steht. Besonderes Highlight sind die stets mit experimentellem Einfallsreichtum ausgeführten Details, viele davon gefertigt in Handarbeit. Ein weiteres Pitour-Markenzeichen ist das Spiel mit Asymmetrie, das Ausloten mehrerer Tragemöglichkeiten jedes Teils sowie die Wahl außergewöhnlicher Stoffe und Farbkombinationen. Damit drehen sich vermeintlich einfache Schnitte immer wieder in Richtung Glamour, Luxus oder charmante Ironie und ergeben eine gekonnte Kombination aus mitteleuropäischer Nüchternheit und Übermut. Damit liefert Pitour eine perfekt platzierte Momentaufnahme des Zeitgeistes. Das Label umfasst neben Kleidung auch Accessoires sowie Schmuck.

Bildcredit: Bogdan Teodorov