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Dr. Dagmar Millesi - Ärztin aus Leidenschaft

Die Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, weiß was ihre Patienten/Innen interessiert.

In einer großen Serie über “Dr. Millesis ästhetisch-medizinische Methoden“ erzählt sie geradlinig und schonungslos, was in Sachen medizinische “Korrektur der Natur” machbar und sinnvoll ist. Dr. Dagmar Millesi im Gespräch:

Wann hat die Faszination „Medizin und Schönheit“ Sie erfasst?

Eigentlich hatte ich immer schon ein besonderes Gefühl für Ästhetik! Und auch nach sehr vielen Jahren Erfahrung als Fachärztin für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie ist meine Faszination für plastische Operationen ungebrochen.

 

Skalpell und Spritze, so scheint es, kommen bei der körperbetonten und schönheitsbewussten Gesellschaft immer häufiger zum Einsatz! Warum, glauben Sie, ist die Hemmschwelle, sich einem chirurgischen Eingriff zu unterziehen, gesunken?

In der Vergangenheit hatten ästhetische Operationen etwas Anrüchiges an sich, und man hat sie zum Beispiel bei Schauspielerinnen, also bei Berufsgruppen, bei denen die Ästhetik eine besondere Rolle spielt, toleriert, aber nicht bei der überwiegenden Mehrzahl der Bevölkerung. Dies hat sich gründlich geändert. Heute werden kosmetische Operationen grundsätzlich toleriert, sofern sie zu einem befriedigenden Ergebnis und nicht zu einem stereotypen Äußeren führen.

Lange Zeit galt die Schönheitschirurgie für Damen und Herren fortgeschrittenen Alters „nur“ als probates Mittel, um sich sozusagen zu „entfalten“ und damit zu verjüngen. Welche Eingriffe stehen auf dem Wunschzettel Ihrer Patienten/Innen ganz weit oben?

Ganz oben auf der Beliebtheitsskala stehen bei meinen Patienten/Innen Liftings (Augen- beziehungsweise Faceliftings) gefolgt von Liposuctionen (Fettabsaugungen). Wobei man sagen muss: Es ist nicht möglich, einen dicken Menschen rank und schlank zu saugen, aber mithilfe der Liposuction lassen sich so manche Körperstellen wunderbar harmonisieren.

 

Gibt es bestimmte Gründe, warum Sie eine Operation bzw. eine/n Patienten/Innen ablehnen?

Für mich ist es wichtig, dass die Patienten/Innen psychisch mit sich selbst im Reinen und nicht fremdbestimmt sind. Merke ich beispielsweise, dass der Partner hier die treibende Kraft ist, lehne ich eine Operation strikt ab.

Wenn ein Patient, eine Patientin zu Ihnen in die Ordination kommt, wissen Sie da meist schon vor dem ersten Satz, welches ästhetisch-medizinische Anliegen Ihr Gegenüber hat?

Wissen nicht, es ist eher eine Ahnung. Manchmal kommt jemand mit - sagen wir beispielsweise einem ausgeprägten Doppelkinn in die Ordination, es stören ihn aber kaum wahrnehmbare Alterserscheinungen der Haut. Deshalb lasse ich prinzipiell den/die Patienten/Innen mit seinen Wünschen auf mich zukommen. Ich will auch nicht, dass die Leute zu mir kommen und fragen: „Was würden Sie tun, Frau Doktor?“ Aber die Menschen müssen selbst wissen, was sie an sich stört, was sie optimieren möchten. Dann stehe ich Ihnen mit meiner langjährigen Erfahrung, meinem Wissen zur Seite. Erkläre ihnen ausführlich, was machbar und auch sinnvoll ist! Das ist wichtig, um einerseits etwaige falsche Erwartungen auszuschließen, und andererseits auch, um vorhandene Risikofaktoren zu erkennen. Die Patienten/Innen genau aufzuklären, das ist für mich bereits der erste Schritt zu einem perfekten OP-Ergebnis.

Was bedeutet Schönheit für Sie persönlich?

Wenn etwas als schön beurteilt werden soll, so muss es in allen Dimensionen harmonisch sein, d.h. beim Anblick muss ein Gefühl der Harmonie ausgelöst werden.

 

Macht die Schönheitschirurgie, wie oft behauptet wird, alles möglich?

Die Plastische Chirurgie kann keine neuen Menschen gestalten, doch sie kann korrigierend, optimierend eingreifen, wo die Harmonie gestört ist. Ich bin kein Erfüllungsgehilfe eines Patienten/Innen, sondern Arzt! Und einer meiner ethischen Grundsätze lautet, das Aussehen soll verbessert werden, doch ein Mensch darf nicht durch ästhetische Chirurgie verändert werden. Aber: Nicht alles ist möglich, aber sehr vieles ist machbar!

 

26. 4. 2019 / gab
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