15 Jahre Lena Hoschek
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Nostalgische Rückkehr zu traditioneller Handarbeit, femininen Schnitten und hochwertigen Materialien.

15 Jahre Lena Hoschek

Lena Hoscheks wunderbare Liebesgeschichte zur Mode und dem traditionellen Schneiderhandwerk begann sehr früh. Schon als Kind liebte es Lena Hoschek Modezeichnungen zu malen und für ihre Puppen entzückende Kleidchen aus Socken zu schneidern. Mit nur 13 Jahren nähte sie gemeinsam mit ihrer Großmutter ihr erstes Dirndl. In dieser Zeit wurde ihre Leidenschaft für traditionelles Handwerk und althergebrachte Verarbeitungstechniken entfacht. Nach der Matura verfolgte Lena Hoschek weiterhin zielstrebig ihren Wunsch Designerin zu werden und besuchte die Modeschule in Hetzendorf. Nach ihrem Diplom folgte schließlich ein 8-monatiges Praktikum im Londoner Atelier von Vivienne Westwood und nur kurz darauf, im November 2005 die Gründung ihres Labels Lena Hoschek.

Die Erfolgsgeschichte begann in einem 50 Quadratmeter großen Rennaissancegewölbe in der Grazer Innenstadt, welches als erstes Atelier diente. In diesen Räumlichkeiten erregte sie erstmals am Eröffnungstag nicht nur großes mediales Interesse sondern konnte zu ihrer großen Freude auch bereits zahlreiche Designs verkaufen. So erinnert sich Hoschek noch genau an das erste Kleidungsstück, das damals über die Ladentheke ging. Es handelte sich um den mittlerweile allseits bekannten Bänderrock (Ribbon Skirt), dessen spezielle Verarbeitungstechnik die Designerin selbst mit viel handwerklichem Geschick und einem außerordentlichen Verständnis für die weibliche Silhouette entwickelt hat. Mittlerweile hat das zeitlose Meisterstück bereits Kultstatus erreicht und gilt als beliebtes Sammlerstück unter Lena Hoschek Fans.

Daher ist es weiter nicht verwunderlich, dass sich die Kleidermacherin 15 Jahre später, in ihrer aktuellen Jubiläumskollektion stark auf ihre Wurzeln besinnt und ihre charakteristischen Bänder zu den Protagonisten von Artisan Partisan ernennt.

Verspielte Muster-Opulenz, exquisite Materialien und die unverkennbare Liebe zum Detail prägen schon immer Lena Hoscheks Kollektionen und verkörpern ihr Ethos, jedes Kleidungsstück als etwas Zeitloses und Langlebiges wertzuschätzen. In diesem Sinne ist es für die Designerin eine Selbstverständlichkeit, dass ihre Stücke mit höchster Sorgfalt in europäischen Familienbetrieben unter fairen Bedingungen produziert werden.

„Ich finde es nachhaltig, beständige Mode zu machen. Mit dem richtigen Geschick, kann man alles pflegen
und für Generationen aufbewahren”, so Lena Hosche.

Nach der Expansion des Labels nach Wien im Jahr 2008, wagte die Designerin ein Jahr später auch den Sprung nach Deutschland. Ihre Runway Shows zählen seit 2009 zu den Aufsehenerregendsten im Rahmen der Mercedes Benz Fashion Week Berlin. Nur kurze Zeit später folgte der eigene Onlineshop, der die Designs international erhältlich macht.
Als Folge der raschen Expansion und des stetigen Unternehmenswachstums verlegte Lena Hoschek ihren Firmensitz im Jahr 2012 nach Wien, wo sie sich ihr großräumiges Atelier in einer alten Strickfabrik einrichtete. Die imposanten Räumlichkeiten erlaubten der Designerin schließlich auch den Ausbau ihrer maßangefertigten Couture- und Brautmode, für welche sie den Designer Thomas Kirchgrabner 2013 als Leiter des Labels Lena Hoschek Atelier gewinnen konnte.

Neben den Prêt-à-porter Kollektionen, die zweimal jährlich ihren Auftakt auf der Berlin Fashion Week finden, wird vor allem im Zuge ihres eigenen Trachtenlabels Lena Hoschek Tradition, ihr Anliegen Handwerkskunst und Brauchtum zu bewahren, ersichtlich.

Doch nach Prêt-à-porter, Couture und Tracht macht Lena Hoschek noch lange nicht Halt. So verwirklicht sich die Unternehmerin 2018 einen weiteren Traum und eröffnet den entzückenden Kinderladen Bunny Bogart – ein Little People Concept Store, der eine liebevoll kuratierte Auswahl für Babys und Toddler bietet. Auf Grund der internationalen Nachfrage folgt kurz darauf der dazugehörige Online Shop. Seit Oktober 2020 ist Bunny Bogart auch in einem Pop-Up Store im 1. Wiener Gemeindebezirk erhältlich.

 

Die Entscheidung gegen den Strom zu schwimmen und Entwürfe zu erschaffen, die die weiblichen Vorzüge perfekt unterstreichen anstatt sie zu kaschieren und hochwertige Mode zu kreieren, die aus nachhaltiger Produktion stammt, hat sie nie bereut. Auch der Zuspruch, den sie von ihren KundInnen Tag für Tag erfährt, bestärkt die Designerin an ihren Visionen festzuhalten, sich weiterhin für den Erhalt von Schneiderhandwerk, das Überleben der alten Textilindustrie Europas und für soziale Verantwortung in der Modebranche einzusetzen.

„15 Jahre – mein Unternehmen wird erwachsen und ich muss lernen,
auch mal loszulassen. Dank meines eingespielten
Teams, gelingt mir das mittlerweile auch“, so Lena Hoschek

So fiel es der engagierten Unternehmerin nicht immer leicht, das Ruder auch mal abzugeben. Doch genauso wie ihre Kinder lernen Schritt für Schritt auf eigenen Beinen zu stehen, kann die zweifache Mutter heute voller Stolz sagen, dass dies ihr Unternehmen nach 15 erfolgreichen Jahren ebenfalls tut.

Ihren loyalen Mitarbeitern ist sie nicht nur dafür dankbar, dass sie sich auch in ihrer Abwesenheit stets auf sie verlassen kann, sondern auch dafür, dass sie gemeinsam mit ihr daran arbeiten, die Unternehmensziele zu erreichen und so tagtäglich zum Erfolg des Unternehmens beitragen.

Derzeit sind insgesamt 54 Personen bei der Lena Hoschek GmbH beschäftigt.
Die Designs sind weltweit bei über 70 Händlern, in den Lena Hoschek Stores in Wien und Graz sowie online auf lenahoschek.com erhältlich, um weltweit tagtäglich pure Lebensfreude zu versprühen.

Fotos © Susanne Hassler-Smith

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