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Die kalte Jahreszeit strapaziert unsere Haut

Die Gesichtshaut muss der Kälte trotzen

Während alle anderen Körperteile gut geschützt sind, muss die Gesichtshaut alleine der Kälte trotzen, und das, obwohl sie den gleichen Bedingungen ausgesetzt ist wie der Körper. Wenn das Thermometer unter 15° C anzeigt, ziehen sich die Blutgefäße zusammen, um den Wärmeverlust in Grenzen zu halten. Die Durchblutung lässt dramatisch nach – von 20 ml zu 1 ml pro Minute – und die Haut bleibt schwach versorgt und unzureichend genährt zurück. Der ganze Stoffwechsel lässt nach.

 

Das Ergebnis: eine verlangsamte Sebumproduktion, eine unausgeglichene Barrierefunktion, ein geschwächtes Abwehrsystem und eine unterbrochene Zellerneuerung.  Es ist daher wenig überraschend, dass sich die Haut trocken, stumpf, sensibel und einfach unangenehm anfühlt. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Auswirkungen der Kälte von starkem Wind verstärkt, der über die Hautoberfläche weht, noch verstärkt wird. Dazu noch Temperaturschwankungen zwischen outdoor und indoor, überhitzte Räume, siedend heiße Duschen und nicht optimal wirkende Pflegeprodukte und die Haut befindet sich in einem Stress-Zustand.

 

Die gute Nachricht:

Mit der einer adaptierten Beauty-Routine kommt die Haut bestens durch den Winter.

5 Tipps für eine strahlende und angenehme Winterhaut

 

  1. Das Abwehrsystem stärken

 

Kennen Sie die Langerhans Zellen? Zusammen mit den Keratinozyten verteidigen diese Wächter die Haut gegen seine Aggressoren. Mit ihren beruhigenden Enzymen blockieren sie epidermale Attacken bevor entzündliche Kettenreaktionen stattfinden können. Ihre Feinde? Stress, anstrengender Alltag und die vergehende Zeit … Ähnlich wie die Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel, kann man sich mit einem spezifischen Hautpflegeprodukt darauf fokussieren, das hauteigene Immunabwehrsystem zu stärken und es gegen Stress zu schützen.

                                                            

  1. Die Haut in einen Kokon hüllen

 

Konfrontiert  mit den Angriffen des Winters, greifen Sie zu einer reichhaltigeren Version Ihrer üblichen Tagespflege.

Bei starkem Wind ist eine wirklich reichhaltige Creme, die auch den winterbedingten Feuchtigkeitsverlust der Haut kompensiert, und die epidermale Barrierefunktion verbessert, spürbar angenehmer. Zusätzlich schützt die üppige Textur gegen die Reibung durch Rollkragenpullis und Schals, die die Haut irritieren können. Und wenn die Temperaturen unter den Nullpunkt gehen, Vorsicht vor auf Wasser basierenden Gels, die auf der Haut kristallieren und richtiggehend stechen können.

 

  1. Extra sanfte Reinigung verwenden

 

Vermeiden Sie eine Gesichtsreinigung, die den hauteigenen Hydrolipidfilm schädigt, der ohnedies schon unter der Jahreszeit leidet. Zögern Sie nicht, zu anderen Texturen und Formulierungen zu wechseln, die sanft mit einem schützenden Film auf der Haut verbleiben und ihr damit helfen, sich zu regenerieren. Unsere Wahl: Öl, das problemlos selbst hartnäckiges Make-up entfernt und dabei die Haut wohlig nährt.

 

  1. Täglich exfoliieren

 

Vergessen Sie Peelings, die Granulate enthalten, die zu aggressiv für eine der Kälte, Hitze und wechselnden Temperaturen ausgesetzten Haut sind. Dennoch empfiehlt es sich zu exfoliieren. Mit einer Lotion, die eine geringe Konzentration von lösenden Stoffen (Keratolytika) enthält, wie Urea oder Betainderivate, lassen sich stumpfe und glanzlose tote Zellen wegwischen und die durcheinandergebrachte Zellerneuerung regulieren.  

 

  1. Schützenden Lippenbalsam verwenden

 

Das erste Opfer der Kälte sind die Lippen, die keinen schützenden Film besitzen und in der Sekunde austrocknen. Und das reflexartige Ablecken der Lippen, um sie zu befeuchten, macht alles nur noch schlimmer und trocknen diese nur noch mehr aus.

Das Geheimnis für ein sich angenehm anfühlendes Lächeln: verwenden Sie Lippenbalsam bevor Sie in die Kälte gehen, genauso wie Sie Ihren Mantel anziehen, und tragen Sie ihn wiederholt auf, ohne zu warten, bis die Lippen sich wieder trocken anfühlen.

13. 2. 2018 / gab

 

 

 

Bildcredit: pixabay.com